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Der berühmte Strand von San Sebastián: La Concha

Der berühmte Strand von San Sebastián: La Concha La Concha ist kein Strand, den man erklären muss. Wer sich mit Nordspanien beschäftigt, stolpert früher oder später darüber. Trotzdem lohnt ein genauerer Blick. Nicht aus touristischer Pflicht, sondern weil dieser Stadtstrand vieles vereint, was sonst selten zusammenkommt: Lage, Nutzung, Geschichte, Schönheit und Alltag. Kurz gesagt: La Concha ist kein Postkartenmotiv, das nur aus der Distanz funktioniert. Er wird benutzt. Jeden Tag. Lage und erste Einordnung La Concha liegt direkt im Zentrum von San Sebastián, geschützt in einer halbmondförmigen Bucht. Daher auch der Name. Genauso wie die Playa del Sardinero in Santander ist sie fester Bestandteil des Stadtbildes. Die Promenade trennt Stadt und Sand nur minimal, man steht praktisch sofort mittendrin. Kein Shuttle, kein Umweg, kein Resort. Der Strand ist etwa 1.350 Meter lang und je nach Gezeiten überraschend breit. Bei Ebbe wirkt er fast großzügig, bei Flut deutlich kompakter. Beid...

Ländliches Leben im Baskenland: Traditionen, Bräuche & regionale Highlights

  Ländliches Leben im Baskenland: Traditionen, Bräuche & regionale Highlights  Das Baskenland – eine Region zwischen Nordspanien und Südwestfrankreich – ist mehr als nur Küste, Berge und Großstädte. Wer sich abseits von Bilbao oder San Sebastián bewegt, entdeckt ein ganz eigenes Universum: kleine Dörfer, weite Felder, enge Gassen und vor allem Menschen, die ihre Traditionen noch täglich leben. Das ländliche Leben im Baskenland ist robust, authentisch und irgendwie zeitlos. Euskara: Die Sprache der Berge und Täler Euskara , die baskische Sprache, ist ein zentrales Element der regionalen Identität. Rund 700.000 Menschen sprechen sie heute noch aktiv. Anders als Spanisch oder Französisch, hat Euskara keine bekannten Verwandten – es ist quasi ein „sprachliches Unikat“. In kleinen Dörfern wird Euskara oft im Alltag verwendet, in Schulen, auf Märkten oder bei Dorffesten. Wer hier lebt, spürt, dass Sprache mehr als Kommunikation ist: Sie ist Kultur, Zugehörigkeit und Stolz z...

Baskische Feste und Feiertage: Ursprünge und heutige Bedeutung

  Baskische Feste und Feiertage: Ursprünge und heutige Bedeutung Das Baskenland, mit seinen tief verwurzelten Traditionen, seiner eigenen Sprache (Euskara) und einer stolzen kulturellen Identität, ist ein wahres Fest für die Sinne – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Hier wird nicht nur gefeiert, um zu feiern. Die Feste im Baskenland haben Geschichte, Bedeutung und tragen bis heute zur Stärkung der Gemeinschaft bei. In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine lebendige Reise durch die wichtigsten baskischen Feiertage. Erfahren Sie, woher sie stammen, wie sie heute begangen werden und warum sie ein unschätzbarer Bestandteil der regionalen Identität sind. 1. San Sebastián-Tag (20. Januar) – Tamborrada Wenn am 20. Januar in Donostia/San Sebastián die Tamborrada beginnt, verwandelt sich die Stadt in ein pulsierendes Trommelfeuer. Um Mitternacht versammeln sich die Menschen auf der Plaza de la Constitución, wo die Flagge San Sebastiáns gehisst wird – und dann geht es los: 2...