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Der berühmte Strand von San Sebastián: La Concha

Der berühmte Strand von San Sebastián: La Concha La Concha ist kein Strand, den man erklären muss. Wer sich mit Nordspanien beschäftigt, stolpert früher oder später darüber. Trotzdem lohnt ein genauerer Blick. Nicht aus touristischer Pflicht, sondern weil dieser Stadtstrand vieles vereint, was sonst selten zusammenkommt: Lage, Nutzung, Geschichte, Schönheit und Alltag. Kurz gesagt: La Concha ist kein Postkartenmotiv, das nur aus der Distanz funktioniert. Er wird benutzt. Jeden Tag. Lage und erste Einordnung La Concha liegt direkt im Zentrum von San Sebastián, geschützt in einer halbmondförmigen Bucht. Daher auch der Name. Genauso wie die Playa del Sardinero in Santander ist sie fester Bestandteil des Stadtbildes. Die Promenade trennt Stadt und Sand nur minimal, man steht praktisch sofort mittendrin. Kein Shuttle, kein Umweg, kein Resort. Der Strand ist etwa 1.350 Meter lang und je nach Gezeiten überraschend breit. Bei Ebbe wirkt er fast großzügig, bei Flut deutlich kompakter. Beid...

Eine Entdeckungsreise durch weniger bekannte, aber traditionelle Gerichte der baskischen Küche

Eine Entdeckungsreise durch weniger bekannte, aber traditionelle Gerichte der baskischen Küche Die baskische Küche ist bekannt für Pintxos, Fisch und kräftige Aromen. Doch abseits der bekannten Klassiker gibt es eine Welt voller stiller Gerichte, die man selten auf Postkarten sieht – aber genau dort findet man oft den wahren Geschmack des Baskenlands. Zwischen Atlantikküste und Pyrenäen, zwischen rustikalen Tavernen und modernen Bars lebt eine Küche, die noch immer sehr bodenständig ist. 1. Txipirones en su tinta – Tintenfisch in eigener Sauce Klingt erstmal nach Abenteuer auf dem Teller. Txipirones sind kleine Tintenfische, gefüllt mit Zwiebeln, Knoblauch, manchmal etwas Schinken. Das Ganze wird in einer dichten schwarzen Sauce serviert – der eigenen Tinte. Diese Sauce hat etwas Magisches: tief, leicht bitter, mit einem Hauch Meer. Wenn man den ersten Bissen nimmt, ist man überrascht, wie rund und weich der Geschmack ist. Kein Trendgericht, sondern ein Stück Alltag im Baskenland....

Die 10 schönsten Strände im Baskenland – von wild bis familienfreundlich

  Die 10 schönsten Strände im Baskenland – von wild bis familienfreundlich  Von der kantabrischen Küste bis zu den sanften Buchten von Gipuzkoa: Das Baskenland birgt einige der schönsten Strände Europas. Zwischen rauer Atlantikbrandung, schroffen Klippen und idyllischen Badebuchten findet hier jeder seinen Lieblingsplatz. Eine Entdeckungsreise entlang der baskischen Küste. 1. Playa de la Concha – San Sebastián: Die elegante Ikone Der Playa de la Concha ist zweifellos der bekannteste Strand des Baskenlands – und vielleicht auch der schönste Stadtstrand Europas. Geschützt in der Muschelbucht (La Concha bedeutet auf Deutsch „die Muschel“) liegt er direkt im Herzen von San Sebastián. Feiner, goldener Sand, eine elegante Promenade mit weißen Geländern und ein sanfter Zugang zum Wasser machen ihn perfekt für Familien, Spaziergänger und Genießer. Warum besuchen? Dank der geschützten Lage ist die Brandung hier ruhig, ideal zum Baden. In unmittelbarer Nähe warten Tapas-Bars, Café...

Das Baskenland und die Gesundheit – zwischen Tradition und Moderne

  Das Baskenland und die Gesundheit – zwischen Tradition und Moderne Das Baskenland, diese Region im äußersten Norden Spaniens und Südwesten Frankreichs, fällt nicht nur durch seine Sprache, Kultur und kulinarischen Eigenheiten auf. Auch im Bereich Gesundheit gibt es Spannendes zu entdecken. Von überlieferten Heilpraktiken bis hin zu einem modernen Gesundheitssystem, das international Maßstäbe setzt, lohnt sich ein genauer Blick. Traditionelle Heilpraktiken: Wissen aus den Tälern und Bergen Die baskische Volksmedizin ist tief verwurzelt in der Natur. Kräuter, Mineralien, Rituale – vieles davon wurde über Generationen weitergegeben. Manche Praktiken wirken archaisch, andere verblüffend modern. Heilpflanzen : Typisch ist die Nutzung von Pflanzen wie Schafgarbe ( Achillea millefolium ) gegen Verdauungsprobleme oder Thymian gegen Atemwegsbeschwerden. Auch Eukalyptus, der im Baskenland seit dem 19. Jahrhundert angebaut wird, fand rasch Eingang in die Volksmedizin. Kuriose Anwendungen : ...

Das Baskenland – Geografische Lage und Gliederung

Das Baskenland – Geografische Lage und Gliederung Wenn man über das Baskenland spricht, denken viele sofort an Stierkämpfe, Pintxos oder die zerklüftete Küste. Aber geographisch betrachtet hat die Region einiges zu bieten, das weit über Klischees hinausgeht. Geografische Lage Das Baskenland liegt im Norden Spaniens und streckt sich bis in den Südwesten Frankreichs. Die spanische Seite ist als Autonome Gemeinschaft Baskenland bekannt, bestehend aus den drei Provinzen Álava, Bizkaia und Gipuzkoa . Die französische Seite, oft Nordbaskenland genannt, umfasst Teile der historischen Provinzen Labourd, Basse-Navarre und Soule . Interessant: Die Region ist sowohl von Atlantikstränden als auch von den Ausläufern der Pyrenäen geprägt. Ein kleines Stück Strand, dann schon Berge – das sorgt für beeindruckende Kontraste. Wenn man durch die Gegend fährt, wechselt die Landschaft fast im Takt eines Jazzstücks: mal sanfte Hügel, mal schroffe Klippen, mal dichte Wälder. Gliederung des Baskenlands...

Sanfermin in Pamplona: Ein traditionsreiches Fest mit weltweiter Strahlkraft

  Sanfermin in Pamplona: Ein traditionsreiches Fest mit weltweiter Strahlkraft Das Sanfermin-Fest in Pamplona, Spanien, zählt zu den bekanntesten und meistbesuchten Volksfesten der Welt. Jedes Jahr im Juli zieht es Hunderttausende von Besucherinnen und Besuchern an, die das bunte Treiben, die tief verwurzelte Kultur und nicht zuletzt das berühmte „Encierro“ – das tägliche Stiertreiben – hautnah miterleben wollen. Dieser Artikel liefert eine faktenbasierte, sachliche Betrachtung des Festes und seiner Bedeutung aus kultureller, historischer und gesellschaftlicher Perspektive. Ursprung und Bedeutung des Sanfermin Sanfermin (spanisch: San Fermín) ehrt den heiligen Fermin von Amiens, einen Bischof aus dem 3. Jahrhundert, der als Schutzpatron Pamplonas gilt. Die Feierlichkeiten beginnen offiziell am 6. Juli um 12:00 Uhr mit dem traditionellen „Chupinazo“, dem Abschuss einer Rakete vom Rathausbalkon, und enden am 14. Juli mit dem emotionalen Gesang „Pobre de mí“. Ursprünglich handelt...

Baskische Feste und Feiertage: Ursprünge und heutige Bedeutung

  Baskische Feste und Feiertage: Ursprünge und heutige Bedeutung Das Baskenland, mit seinen tief verwurzelten Traditionen, seiner eigenen Sprache (Euskara) und einer stolzen kulturellen Identität, ist ein wahres Fest für die Sinne – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Hier wird nicht nur gefeiert, um zu feiern. Die Feste im Baskenland haben Geschichte, Bedeutung und tragen bis heute zur Stärkung der Gemeinschaft bei. In diesem Artikel nehmen wir Sie mit auf eine lebendige Reise durch die wichtigsten baskischen Feiertage. Erfahren Sie, woher sie stammen, wie sie heute begangen werden und warum sie ein unschätzbarer Bestandteil der regionalen Identität sind. 1. San Sebastián-Tag (20. Januar) – Tamborrada Wenn am 20. Januar in Donostia/San Sebastián die Tamborrada beginnt, verwandelt sich die Stadt in ein pulsierendes Trommelfeuer. Um Mitternacht versammeln sich die Menschen auf der Plaza de la Constitución, wo die Flagge San Sebastiáns gehisst wird – und dann geht es los: 2...