Der berühmte Strand von San Sebastián: La Concha

Der berühmte Strand von San Sebastián: La Concha La Concha ist kein Strand, den man erklären muss. Wer sich mit Nordspanien beschäftigt, stolpert früher oder später darüber. Trotzdem lohnt ein genauerer Blick. Nicht aus touristischer Pflicht, sondern weil dieser Stadtstrand vieles vereint, was sonst selten zusammenkommt: Lage, Nutzung, Geschichte, Schönheit und Alltag. Kurz gesagt: La Concha ist kein Postkartenmotiv, das nur aus der Distanz funktioniert. Er wird benutzt. Jeden Tag. Lage und erste Einordnung La Concha liegt direkt im Zentrum von San Sebastián, geschützt in einer halbmondförmigen Bucht. Daher auch der Name. Genauso wie die Playa del Sardinero in Santander ist sie fester Bestandteil des Stadtbildes. Die Promenade trennt Stadt und Sand nur minimal, man steht praktisch sofort mittendrin. Kein Shuttle, kein Umweg, kein Resort. Der Strand ist etwa 1.350 Meter lang und je nach Gezeiten überraschend breit. Bei Ebbe wirkt er fast großzügig, bei Flut deutlich kompakter. Beid...

Die unauffällige Rolle der baskischen Fischer bei der Entdeckung Neufundlands und dem Kabeljauhandel im 16. Jahrhundert

 Die Rolle der baskischen Fischer bei der Entdeckung Neufundlands und dem Kabeljauhandel im 16. Jahrhundert

Eine weitgehend unerforschte Facette der baskischen Seefahrtsgeschichte ist der Einfluss baskischer Fischer auf die Entdeckung und wirtschaftliche Erschließung Neufundlands im 16. Jahrhundert. 

Bereits im frühen 16. Jahrhundert segelten baskische Fischer und Walfänger über den Atlantik, um die reichen Fischgründe vor Neufundland und Labrador zu nutzen. Sie waren Experten im Fang von Kabeljau und Wal und betrieben vor Ort Fischkonservierungsstationen, wo sie den Fang salzten und trockneten.

Neufundland war eine der Hauptquellen des baskischen Kabeljauexports nach Südeuropa. 

Baskische Fischer dominierten den Kabeljauhandel fast ein Jahrhundert lang und lieferten Fisch nach Spanien, Portugal und Frankreich. Diese Tätigkeit brachte wirtschaftlichen Wohlstand ins Baskenland, blieb jedoch in den historischen Aufzeichnungen oft unsichtbar, da baskische Fischer nur selten die heldenhaften Entdeckungsberichte ihrer portugiesischen und spanischen Kollegen verfassten. 

Heute deuten archäologische Funde, wie Keramikreste und Konservierungsstationen in Neufundland, auf die frühe baskische Präsenz hin.

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